Re: beanstandete figuren - ausführungen öm sbg
Autor: Erstaunt (212.33.50.---)
Datum: 19. März 2008 23:15
Also ich bin schon erstaunt, wieviel Stumpfsinn hier gepostet wird (zb. Hüfte sei verboten, WW sei verboten usw.). Sollten das wirklich Aussagen von "Trainern" sein, dann würde ich schleunigst den Trainer wechseln. Haben diese "Trainer" überhaupt jemals eine Ausbildung gemacht? Nur irgendwann getanzt zu haben (und selbst, wenn man mal in der Nationalmannschaft war) reicht nicht. Als Trainer sollte man sich schon auch mit der Turnierordnung (TO) beschäftigen. Schaut mal auf die Durchführungsbestimmungen zu §11. Da steht alles ganz genau, was erlaubt ist (da ist auch der WW erwähnt! Wir brauchen also dazu keinen Guy Howard für den WW) und da steht auch drinnen, dass die Handhaltungen in Latein so zu tanzen sind, wie im Laird beschrieben! Und eins denke ich, ist unbestritten: Walter Laird ist sicher kein Trottl und er wusste genau was er aufschrieb! (Gerade das Buch von Laird gilt als "Bibel" des Lateinamerikanischen Tanzens)
Trainer bekommen Geld dafür Paare zu trainieren. Es gibt eine staatliche Ausbildung für Trainer für Tanzen, wo man solche Sachen lernt. Und auch Schulungen des ÖTSV. Aber wenn man als so genannter Trainer immer nur Geld kassieren will, sich nicht weiterbilden will oder an Regeln halten will (oder kann, weil man keine Ahnung hat), die bei einer HV aller (!!) österreichischer Klubs beschlossen wurde (übrigens gibts auch beim IDSF bei bestimmte Klassen, die eine ähnliche Figurenbeschränkung haben - Restrictions of syllabus), dann wunderts mich nicht, wenn dann die Paare, die bei diesen "Trainer" trainieren über die Figurenbegrenzung tanzen. Diese "Trainer" schimpfen dann als erstes auf die Figurenkommission und die Figurenbeschränkung. Sie sollten sich wohl zuerst mal mit den Büchern UND der TO beschäftigen!
Also bitte liebe Paare, schaltet selber euer Hirn ein und schaut mal in die TO und in die Bücher, bevor ihr irgendwem etwas glaubt.